#1 Geschichte des Clans - Teil 1 von Country 23.11.2008 14:21

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Es ward Finsternis im Gladiland. Blutrot ging die Sonne unter. Ein tapferer Kämpfer wandert durch seinen Landsitz und blickt zurück auf sein Leben. Es ward die Zeit der Clankriege, viele Opfer hat es gegeben, alte mächtige Clans waren dem Untergang geweiht, neue Clans waren emporgestiegen.

Unser tapferer Kämpfer, reich am Wunden, seine Ohren waren greis, seine Haare taub setzte sich auf einen Stein und sinnierte übe sein Leben nach. Er hatte viel erlebt in seinem Leben. Er sah den Aufstieg und Untergang vieler Clans, dem Kadaiser Clan, die Myrmidonen, Troja, den Helvetier Clan, größere Clans, wie den Clan der Prätorianergarde, den Feldherren ohne Erbarmen, die Ostriche und viele mehr. Viele waren vernichtet oder haben sich in dieser Zeit der Finsternis aufgelöst.

Was hatte er vollbracht. Worauf kann er zurückblicken. Die Legende besagt, dass just in dem Moment eine Gestalt auf ihn zu kam . Der sonst so tapfere Kämpfer, machte vor Schreck unter sich, denn er erkannte, dass die Gestalt kein Gesicht hatte.
Die Gestalt hieß Ghost und war ein Götterbote zur Ausbildung. Zur damaligen Zeit im dritten Lehrjahr, erhielt Ghost den Auftrag des Ausbildungsleiters Mars, einen Kämpfer zu finden, der einen göttlichen Clan gründen sollte. Ghost war sauer über den Auftrag, denn es gestaltete sich als sehr schwierig, eine geeignete Person zu finden, der der Gründung eines solchen Clans würdig war. Die meisten waren des Kämpfens müde, waren irregeworden und hatten aufgegeben. Die anderen standen treu zu dem Clan, dem sie gerade zugehörten. Es war ein blöder Job. Aber es war die Abschlussprüfung, daran hing Ghost`s Zukunft als Götterbote und Administrator. Es nervte Ghost, dass ausgerechnet der Kriegsgott Mars die Aufgabe stellte. Mars war immer so aggressiv und bekam immer alles in den falschen Hals. Erst vor kurzem hat er sich mit Picus, dem Sohn des Saturn in den Haaren gehabt, nur weil Picus gesagt hatte, dass Mars seine Kämpfe doch nicht auf seinen Feldern und in seinen Wäldern austragen solle. Man, da schwellte Mars aber die Halsschlagader. Sie dachten alle, gleich kriegt er ein Blutgerinnsel und dann ist es vorbei…., aber Apollo hielt ihn fest und Bacchus füllte ihn mit Wein ab. 3 Tage lang schmetterte er alte Legionärslieder der übelsten Sorte. Bis es Jupiter zuviel wurde und ein Donnerwetter über Mars herab kam. Als Strafe wurde er Ausbildungsleiter und das ließ er nun an auch an Ghost aus.

Ghost hatte nun nicht mehr viel Zeit. Einen Tag noch und keiner in Sicht der, der Aufgabe würdig war. Ghost schwebte so vor sich hin und sah in der Ferne jemanden sitzen. „Mir ist es jetzt egal, wer, was er ist. Ob er Lust hat. Der wird jetzt für mich den Clan gründen“. Ghost musste grinsen, als er sah wie der Kämpfer seine Toga nass gemacht hatte. Diese Sterblichen sind ja so einfach aus der Ruhe zu bringen.

Der Kämpfer saß, starr vor Schreck auf dem Stein und beobachtete die Gestalt, wie sie immer näher kam. „ Ich bin nicht da“, dachte er, „ich bin nicht zu sehen“.
Doch es nützte ihm nichts. Ghost schwebte nun einen halben Meter vor ihm. Ghost sprach ihn an.

„Ave, edler Kämpfer, wie ist dein Name.“

Der Kämpfer schaute sich um, in der Hoffnung es stehe noch jemand hinter ihm. Unschuldig schaute er Ghost an und fragte: „ Wer, ich?“. Ghost verdrehte die Augen und sagte: „ Es ist doch immer dasselbe mit euch Sterblichen, wenn ihr unter euch seid, reißt ihr eurer Maul auf und lästert über die Götter, dass sich die Balken biegen. Kaum begegnet ihr einem Boten der Götter, macht ihr euch ins Hemd. Mann wie ich diesen Job hasse. Also siehst du noch jemanden anderes, nein? Wie heißt du?“

„Wie bitte“

„ Wie du heißt“

„ Häääh?“

Na klasse auch noch schwerhörig: WIE HEISST DU!!!!!!!!!!!?

„Achso wie ich heiße------Hugo“

Ghost grinste: „ Hugo, na das ist ja mal ein origineller Name. Hugo was Besseres ist dir nicht eingefallen“. Ghost setzte sich neben Hugo auf den Stein und schrie ihm ins Ohr:

„Die Götter haben dich auserkoren, einen göttlichen Clan zu gründen. Also nutze noch diese Nacht und gründe ihn.“

„ Ah ja, einen Clan gründen, gut und was soll ich nutzen?“

DIE NACHT, CARPE NOCTEM,CARPE NOCTEM.

Es machte puff, ein Wölken und Ghost war verschwunden. Hugo schaute immer noch verwirrt vor sich hin und überlegte, ob das was ihm widerfahren war, tatsächlich geschehen war. „Naja, sicher ist sicher, dachte er bei sich und gründete in derselben Nacht den Clan CARPE NOCTEM.

Das war am denkwürdigen Montag, dem 24.10.2005.

So ward es geschehen und so steht es nun geschrieben. Ghost hatte die Prüfung bestanden. Er war nun göttlich anerkannter Götterbote und Administrator.

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